Sicherheit
Sicher.Und ehrlich.
Bevor eine Agentur die Arbeit ihrer Kundschaft über einen neuen Dienst verschickt, fragt jemand, wie sie geschützt ist. Hier sind unsere Antworten, auch dazu, was wir bewusst nicht tun.
Kurz gesagt
Wo deine Daten liegen
- Dateien und ihre Vorschauen liegen bei Exoscale in Zürich.
- Die App und ihre Datenbank laufen auf Laravel Cloud, in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren von AWS in Frankfurt, in der EU.
- Laravel und AWS sind US-Unternehmen. US-Behörden könnten die Daten dort, etwa Konten und Adressen der Empfänger, darum gestützt auf den CLOUD Act herausverlangen. Die Dateien bleiben bei Exoscale, einem Schweizer Anbieter.
- StrawBlond und unser Vertrag mit dir unterstehen Schweizer Recht und dem Datenschutzgesetz.
Verschlüsselt bei Übertragung und Speicherung
- Jede Verbindung ist mit TLS verschlüsselt, auch auf deiner eigenen Domain.
- Dateien liegen verschlüsselt bei Exoscale.
- Passwörter, von Konten wie von Transfers, speichern wir nur als Hash.
Links, die nur Empfänger kennen
- Jeder Transfer bekommt eine Adresse aus 32 zufälligen Zeichen, die sich nicht erraten lässt.
- Dateien laden über signierte Links herunter, die spätestens nach 12 Stunden ablaufen und nie länger gelten als ihr Transfer.
- Ein Passwort pro Transfer ist optional, mit fünf Versuchen pro Minute.
- Oder stattdessen ein E-Mail-Code: Nur die Adressen, die du wählst, erhalten einen, gültig für 15 Minuten und fünf Versuche.
- Dateien gehen direkt zwischen Browser und Speicher, nie über unsere App-Server.
Gelöscht nach Plan
- Läuft ein Transfer ab, werden seine Dateien und Vorschauen automatisch gelöscht, stündlich geprüft.
- Ein Transfer, den du früher löschst, funktioniert sofort nicht mehr.
- Hochgeladene, aber nie versendete Dateien werden nach 7 Tagen gelöscht, unvollständige Uploads täglich.
Teams mit klaren Rollen
- Inhaber und Admins verwalten Marke, Domain und Team; Mitglieder versenden nur.
- Die Daten jedes Workspace sind getrennt und werden bei jedem Zugriff geprüft.
- Einladungen laufen über einen Link per E-Mail, von dem wir nur einen Hash speichern.
- Ein Aktivitätsprotokoll zeigt Inhabern und Admins, wer was geändert hat.
Nichts für Dritte
- Keine Analytics, keine Werbung, keine Tracking-Cookies.
- Dateien werden nie analysiert oder zum Training von KI-Modellen verwendet.
- Neben den Dateien selbst lädt eine Download-Seite nur etwas von anderswo: die Schrift Helvetica Neue, von Adobe Fonts.
Passkeys und Single Sign-on
- Neue Konten melden sich mit einem Passkey an: Touch ID, Face ID oder die PIN des Geräts, die niemand abphishen kann.
- Hat jemand einen Passkey, öffnet das Passwort allein das Konto nicht mehr. Es braucht zusätzlich den Passkey oder einen Code, den wir per E-Mail schicken.
- Wer ändert, wie er sich anmeldet, bestätigt nochmals, dass er es ist.
- Workspaces im Production-Plan melden sich über ihren eigenen Identity Provider per OpenID Connect an, etwa Microsoft Entra, Google Workspace oder Okta.
- Inhaber bestätigen ihre E-Mail-Domains mit einem DNS-Eintrag und können dort Single Sign-on verlangen. Wer beim Anbieter gesperrt ist, kommt dann auch hier nicht mehr hinein.
- Inhaber behalten ihren Passkey oder ihr Passwort, damit ein gestörter Anbieter den Workspace nie aussperrt.
- Beim Anmelden sind fünf Versuche pro Minute möglich.
KI-Agenten zu deinen Bedingungen
- Ausgeschaltet, bis Inhaber oder Admins sie für den Workspace einschalten.
- Agenten melden sich mit OAuth an und handeln als eine Person, mit ihrer Rolle, in einem Workspace, auf Wunsch nur lesend.
- Sie sehen Dateinamen, Grössen und Downloads, nie die Dateien selbst.
- E-Mails gehen erst raus, wenn eine Person den Transfer geprüft und gesendet hat.
- Jeder Agent lässt sich sofort trennen, und was er getan hat, steht im Aktivitätsprotokoll.
- Was ein Agent liest, geht an seinen Anbieter, etwa Anthropic oder OpenAI, zu dessen Bedingungen.
Wo unsere Grenzen liegen
Was wir nicht versprechen.
Sicherheitsseiten versprechen gern alles. Du solltest die Grenzen kennen, bevor du dich auf einen Dienst verlässt.
- Nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt
- Nur so kann deine Kundschaft Bilder, Videos und PDFs im Browser ansehen. Unsere Systeme könnten die Dateien technisch lesen; wir tun das nur, wenn Betrieb, Support auf deinen Wunsch oder das Gesetz es verlangen.
- Kein eigenes Zertifikat
- Die Rechenzentren sind ISO-27001-zertifiziert. StrawBlond selbst ist es nicht und hat auch keinen SOC-2-Bericht.
- Kein Backup
- Läuft ein Transfer ab, sind seine Dateien endgültig weg. Behalte deine Originale.
Dokumente
Schriftlich.
- AuftragsbearbeitungsvertragWie wir Personendaten in deinem Auftrag bearbeiten, mit unseren technischen und organisatorischen Massnahmen.
- UnterauftragsbearbeiterJeder Dienstleister, der deine Daten bearbeitet, und wo.
- DatenschutzerklärungWas wir über dich, dein Team und deine Empfänger bearbeiten.
- Allgemeine GeschäftsbedingungenMit Speicherung, Löschung und Verfügbarkeit.
Sicherheitslücke melden
Lücke gefunden? Sag es uns.
Glaubst du, eine Sicherheitslücke in transfer.studio gefunden zu haben, schreib uns bitte mit den Details. Wir bestätigen den Eingang, halten dich auf dem Laufenden, während wir sie beheben, und bitten dich, bis dahin nichts zu veröffentlichen.
Deine Domain.Dein Logo.Deine Kundschaft.
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